Die Notfallbetreuung während des eingeschränkten Unterrichtsbetriebs wird auch nach den Pfingstferien weitergeführt.

 

Diese wird für Kinder in der Schule eingerichtet, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet, z.B.:

  • Gesundheitsvorsorge und Pflege
  • Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe
  • öffentliche Ordnung und Sicherheit (z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz)
  • öffentliche Infrastruktur (z.B. Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung)
  • Lebensmittelversorgung
  • Personen- und Güterverkehr
  • Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung

Weiterhin wird eine Notbetreuung in der Schule eingerichtet für Kinder von Alleinerziehenden, die erwerbstätig sind und aufgrund dessen ihr Kind nicht selbst betreuen können.

 Sollten Sie zu einer dieser Gruppen gehören und eine Betreuung für Ihr Kind benötigen, melden Sie sich bitte vorab telefonisch oder per Email im Sekretariat. Dabei ist aber wichtig:

 

  • Bei der Betreuung ist ein strenger Maßstab anzusetzen; sie erfolgt nur unter den oben beschriebenen Umständen, um den angestrebten Effekt des Infektionsschutzes nicht zu gefährden. Der Erziehungsberechtigte muss also aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an der Betreuung des Kindes gehindert sein!
  • Die Betreuung in der Schule erstreckt sich auf die reguläre Unterrichtszeit.
  •  Die Regelungen zum Aufenthalt in Risikogebieten, bei Kontakt zu Risikopersonen sowie bei Verdacht oder Bestätigung einer eigenen Infektion bleiben in Kraft. In einem solchen Fall darf ein Kind nicht betreut werden!
  • Für die Notfallbetreuung gibt es Antragsformulare. Sie können diese für die kritische Infrastruktur und für Alleinerziehende herunterladen und müssen das jeweils zutreffende ausgefüllt der Schule vorlegen!

Weiterhin verweisen wir auf die stets aktuellen Veröffentlichungen und Informationen auf der Webseite des Kultusministeriums.

 

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 Erweiterung der Notfallbetreuung:

Ausweitung der Berechtigungen zur Notfallbetreuung

In Abweichung zu den bisherigen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Notfallbetreuung an der Schule und an der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) gilt ab 27. April 2020 Folgendes:

 

Das Betreuungsangebot darf bereits in Anspruch genommen werden, soweit und solange 

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder als Schülerin   oder Schüler am Unterricht der Abschlussklassen ab 27. April 2020 teilnimmt oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender erwerbstätig ist.

Erforderlich bleibt aber weiterhin, 
- dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser
  Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und

- dass das Kind

  • nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann
  • keine Krankheitssymptome aufweist,
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist, und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.
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Notfallbetreuungsangebot vom 16.03.2020 bis zum 19.04.2020

Die Einrichtung der Betreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 ist erforderlich, um in Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um die Betreuung ihrer Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten.

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung). Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und

 

- die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen

 

- die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten

Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,

 

- die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

bzw. 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine

Krankheitssymptome zeigen.