Pflanzaktion im Pfarrgarten

 

In der letzten Schulwoche vor den Osterferien hatte der Gartenverein Viecht die Kinder der Klasse 2a mit ihrer Lehrerin Bianca Strasser in den Pfarrgarten nach Eching eingeladen, um dort einen Apfelbaum zu pflanzen. Gerne nahmen die Kinder den Fußmarsch dorthin auf sich.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Verantwortlichen des Vereins und Hr. Bürgermeister Held erfuhren die Kinder Interessantes über den Biber, der den Pfarrgarten regelmäßig besucht.

Vor allem das echte Biberfell und der Biberschädel mit den außerordentlich großen Nagezähnen begeisterten die Kinder. Gespannt lauschten sie den Ausführungen und stellten Fragen.

Nachdem Hr. Fraunhofer noch über die Ernte und Lagerung von Äpfeln aus dem eigenen Garten gesprochen hatte konnte die Pflanzaktion beginnen.

Viele fleißige Helfer erledigten die Erdarbeiten auf der Obstwiese im Pfarrgarten. Der Baum wurde gesetzt und das Pflanzloch wurde aufgefüllt. Das Zuschneiden der Äste und das Wässern des Erdreichs durfte natürlich nicht fehlen.

Zur Belohnung gab es anschließend im Pfarrstadl eine Stärkung für die kleinen Gärtner. Zum Abschluss bedankten sich die Schulkinder mit dem Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ für den schönen Vormittag.


Skipping Hearts – Kronwinkler Grundschüler hüpfen sich fit

 Mit dem Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ sollen die Kinder für Bewegung und einen gesunden Lebensstil begeistert werden, um so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

 

     

Die Schüler der Klasse 3b stehen in einer Reihe hintereinander. Workshop-Leiter Thomas Klein und Klassenlehrerin Marion Seitz nehmen gemeinsam ein langes Springseil in die Hand und ziehen es unter den Kindern hindurch. Die müssen aufpassen, um genau im richtigen Moment hoch zu springen. Erster Versuch, zweiter Versuch, beim dritten Mal klappt es dann endlich. Dies ist nur die Generalprobe, gleich werden zwei andere Klassen, interessierte Lehrer und Eltern in die Turnhalle kommen, um sich die Vorführung anzuschauen.

      „Es gibt zu viele übergewichtige Kinder. Bewegungsmangel bei Kindern sei ein großes Problem. Oftmals werden aber vor allem aus sportlichen Kindern und Jugendlichen bewegungsaktive Erwachsene und dies wiederum kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Übergewicht vorbeugen“, stellt Marion Seitz fest. Die Lehrerin findet es deshalb besonders wichtig, bereits in der Grundschule zahlreiche sportliche Anreize zu bieten: „Jede Aktion, die Schülerinnen und Schüler in Bewegung bringt, ist Gold wert.“

      Seit vielen Jahren geht „Skipping Hearts“ deshalb in mehreren Bundesländern an Grundschulen, um den natürlichen Bewegungsdrang bei Kindern zu fördern, die Kondition zu steigern und zu einem gesunden Lebensstil anzuregen. Ausgehend von einfachen Bewegungserfahrungen vom Seilspringen werden in zwei Schulstunden von erfahrenen Workshopleitern die Grundtechniken des Rope Skipping, der sportlichen Form des Seilspringens, kind- und schulgerecht vermittelt. Seilspringen klingt simpel, doch es gibt etliche Sprungtechniken, die entweder allein, zu zweit oder in der Gruppe absolviert werden können. Bei den Sprüngen wird den Kindern einiges abverlangt und bringt die Kids ganz schön aus der Puste. Dabei werden sowohl Ausdauer, Schnelligkeit und somit auch das Herz trainiert.

      Die Schüler haben sichtlich Spaß am Hüpfen, auch wenn jeder ab und zu mal über das Seil stolpert. Vor allem die Partnersprünge kommen super an, erfordern aber auch besondere Koordination.

      Dann ist der große Moment gekommen: Die Zuschauer strömen in die Turnhalle und warten gespannt auf die Vorführung. Die 3b hatte nur zwei Stunden Zeit, die verschiedenen Sprünge zu üben. Doch kein Problem für die Kinder: sie zeigen zu flotter Popmusik das ganze Repertoire in verschiedenen Formationen. Zum Schluss steht das Springen über das Seil in einer Reihe an – diesmal klappt es beim ersten Versuch. Das gibt jede Menge Applaus von den Gästen.

      „Die Kinder waren wahnsinnig motiviert. Das hat sich gelohnt!“, meint Klassenlehrerin Marion Seitz zufrieden. Sie hofft, dass es nicht bei dem einen Tag Seilspringen bleibt. Durch das Projekt haben schon viele Kinder mit der Sportart begonnen und tun so regelmäßig etwas für ihre Gesundheit. Dass das Herz beim ständigen Hüpfen schneller schlägt, das dürfte den Kindern jetzt klar sein. Vielleicht beginnt nun der ein oder andere mit Seilspringen oder einer anderen Sportart – welche, ist ja eigentlich auch zweitrangig.

 


Biblisches Figurenspiel beeindruckt

 

"Spiel ist Verzauberung, Darstellung des ganz Anderen, Vorwegnahme des Kommenden. Es gibt Ahnungen und Einsichten, die man nicht sagen kann, sondern nur auf schöne Weise tun kann." Unter diesem Aspekt, geschrieben von Hugo Rahner, konzipierte und entwickelte die Künstlerin Anita Hämmerl das "Biblische Figurenspiel".

Im November 2018 und im März 2019 kamen die Schülerinnen und Schüler der katholischen Religionsklasse 1bc und der Klasse 3b in den Genuss einer solchen Aufführung.

Gespielt wurde für die 1. Klasse das Stück „Arche Noah – Gott gibt sein Versprechen“ (Hier wird erzählt, wie Gott den Glauben an die Menschen beinahe verliert, weil sie sich ganz von ihm abgewendet haben. Doch er gibt seine Geschöpfe nicht auf, sondern fängt nochmals neu mit den Menschen an. Ein Spiel, das nicht nur Kinder begeistert und durch die vielen Tiere Groß und Klein anspricht.) und für die 3. Klasse „Elisabeth von Thüringen – Das Leben einer Heiligen“.

Dabei wurden sie an mehreren Stellen zum Mitmachen und Mitgestalten eingeladen, was die Kinder am Geschehen teilhaben ließ, sie tief beeindruckte und so die Geschichte zu verinnerlichen half.

Beide Klassen waren äußerst begeistert von der mitreißenden Aufführung, von Anita Hämmerls selbst gebastelten Figuren und ihrem wunderbaren Gesang. Somit hat sie ihr Ziel, durch die Verzauberung des Spiels den Zuschauern einen intensiven Zugang zu biblischen und religiösen Stoffen zu ermöglichen, mehr als erreicht.

 

von Marion Seitz

 



"Auf dem Weg zum Christkind"

Krippenspiel der Klasse 2a

 

Mit dem Entzünden des Adventskranzes und dem bayerischen Lied „Am Kranz brennt oa Kerzal“ wurde die Feier eingeleitet. Höhepunkt war das Krippenspiel „Auf dem Weg zum Christkind“.

In diesem Spiel zeigten die Kinder die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der Hirten. Von den Engeln auf dem Feld angesprochen und berührt, gingen sie in die Nacht hinaus um das Christkind zu besuchen.

Obwohl das jüngste Hirtenkind zu Hause warten sollte, machte es sich mit Geschenken allein auf den Weg und ließ sich immer wieder von Menschen aufhalten, die eine milde Gabe von ihm erbaten. Auf sehr einfühlsame Weise spielten die Kinder diese zwischenmenschlichen Begegnungen und berührten damit die Herzen der Zuschauer.

Gleichzeitig erstrahlte symbolisch der Geburtsort des Jesuskindes in immer hellerem Licht.

Geführt vom Stern von Betlehem kam das Hirtenkind dann doch noch an der Krippe bei dem Jesuskind, Maria und Josef an. Als das schüchterne Hirtenkind sich mit leeren Händen nicht in den Stall hineintraute, wurde es von der heiligen Familie mit folgenden Worten eingeladen einzutreten: „Du bringst dem Christkind das Kostbarste, was es gibt: ein gutes Herz. Denn was du den ärmsten seiner Brüder gegeben hast, hast du ihm gegeben.“

Und unter den Klängen des Liedes „Ihr Kinderlein kommet“ füllte sich der Stall mit allen Kindern, die zur Botschaft dieses Stückes auf einfühlsame Weise beigetragen haben.


Die ganze Schule liest!

Bundesweiter Vorlesetage an der Grund- und Mittelschule in Kronwinkl/ Ast

„Geschichten zuzuhören, verleiht der Fantasie Flügel“ – Denn im Gegensatz zum Fernsehen, wobei alle Bilder bereits vorgegeben sind, lässt das Erzählen und Vorlesen der Vorstellungskraft aller Kinder viel Raum. Mit Hilfe ihrer Fantasie erzeugen sie dabei selbst "innere Bilder" und gehen beim Zuhören auf Reisen in andere Erlebniswelten.

Diese wunderbare Erfahrung durften am 16.11.2018 auch die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Kronwinkl/ Ast machen, als sie im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages verschiedene Angebote zum Thema Lesen besuchten.

Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und der Mittelschule hatten beispielsweise in der ersten Stunde die Möglichkeit, einer Vorlesung eines Buches ihrer Wahl durch die Klassenlehrkräfte zu lauschen. Kinder der ersten bis dritten Klasse genossen eine Autorenlesung durch Herrn Christoph Fromm zum Buch "Gottfried, der Turborabe".

Nach der Pause murmelte es überall auf dem Schulgelände. Im Rahmen einer Leserallye konnten Stempel an unterschiedlichsten Leseorten gesammelt werden.

„Das müssen wir unbedingt öfters machen!“, rief eine Schülerin der vierten Klasse am Ende des Vorlesetages begeistert.



Dort oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir

Auch in der Grundschule wurde der Namenstag des Heiligen Martin gefeiert. Nach dem Singen des Martinsliedes, das die Legende des Mantelteilens mit dem Bettler beschreibt, gingen die Schüler aus den Klassen 2a und 3c der Frage nach, welche Rolle die Laterne beim Martinsfest spiele. Das Licht und die Wärme, die von der brennenden Kerze ausgehen, wurde den Kindern anschaulich in ihrer Symbolik auf der Herzensebene begreifbar gemacht. Die Drittklässler spielten anschließend kleine Szenen aus dem Schulalltag vor, in denen das Teilen, die Hilfsbereitschaft und das Trösten in der Nachfolge des Heiligen Martin im Mittelpunkt standen. Wie ein Versprechen trugen die Kinder ihre Laternen singend durch den Raum: „Ein bisschen so wie Martin, möcht´ ich manchmal sein.“ Mit dem Teilen eines gebackenen Martinsgänschens endete die Feier.

 

Hannelore Paintner, Bianca Strasser



Heckenfest

In Zusammenhang mit dem HSU Thema „Hecke“ feierten die Kinder der Klasse 2a in der vergangenen Woche ein kleines Heckenfest. Dabei wurde der Nutzen der Hecke für den Menschen aufgezeigt und erfahrbar gemacht. Viele Eltern steuerten dazu aus Ihren Vorratskammern Marmeladen, Säfte und auch Sirup bei.

So füllte sich das Buffet mit Brombeermarmelade, Heidelbeer-Brombeermarmelade, Holundermarmelade, Holunder-Apfelmarmelade, Hagebuttenmarmelade, Holundersirup aus den Blüten, Holundersirup aus den Beeren, Holundersaft sowie Brombeersirup.

Eifrig bestrichen die Kinder ihre Butterbrote mit den verschiedenen hausgemachten Marmeladen. Auch die vorbereiteten Tees (Hagebutten-, Holunderblüten-, und Brombeerblättertee) wurden getestet und fanden neben den leckeren Säften und Sirups großen Anklang.

Ein besonderer Spaß war natürlich auch das Knacken der mitgebrachten Haselnüsse.