Großes Lesefest im Schulhaus Ast und Kronwinkl

Am 14. und 15. November herrschte große Aufregung an der Grund- und Mittelschule.

Auf der Suche nach dem kleinen, lieben Schulgeist sausten die Schüler der 1. bis 3. Klassen in Zweier-Teams durchs Schulhaus in Kronwinkl. Während dabei der eine Partner sein Können beim Vorlesen der Lesespur unter Beweis stellte, bestand die Hauptaufgabe des Zuhörers darin, die versteckten Hinweise zu entschlüsseln und sie anhand einer Karte im Gebäude zu lokalisieren. War das Gespenst gefunden, erwartete die Kinder ein großer Bücherbasar, der von freiwilligen Helfern, mobilisiert durch den Elternbeirat, betreut wurde. Hier stöberten die Schüler in entspannter Atmosphäre und erwarben das ein oder andere Buch. Durch das große Interesse kam ein beträchtlicher Gewinn zustande, der der Schülerschaft wiederum nun zu Gute kommen soll. Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle den zahlreichen Buchspenden aus privatem Besitz und der hauseigenen Schulbücherei. Das Bibliotheks-Team unter Leitung von Frau Pfeilstetter ermöglichte darüber hinaus an beiden Tagen für interessierte Klassen einen detaillierteren Einblick in die Abläufe dieser Einrichtung und stellte den Kindern neue Buchreihen vor.

Doch nicht nur die eigene Leseleistung stand an diesen zwei Tagen im Vordergrund. So konnten sich die Schüler in den einzelnen Klassen auch zwischendurch entspannt zurücklehnen und den Geschichten interner als auch externer Vorleser lauschen.

 

Auch im Schulhaus in Ast war der bundesweite „Tag des Lesens“ am Freitag, dem 15. November 2019, ein besonderer Höhepunkt mit vielen leisen, aber auch lebhaften Aktionen.

Der Tag begann erst einmal im Klassenzimmer, wo sich die Schüler mit einer Lesestunde auf den Tag einstimmten. Doch dann durften sie das gewohnte Klassenzimmer für die nächsten drei Schulstunden verlassen. Denn in der zweiten Stunde boten Eltern und Lehrer Bücher zum Vorlesen an. So hatten die Schüler, je nach ihren Lese-Interessen und bevorzugtem Genre, die Gelegenheit, sich aus ihrem Wunschbuch vorlesen zu lassen.

Damit neben dem Geist auch der Körper beim „Tag des Lesens“ nicht zu kurz kam, wurde auch die körperliche Betätigung mit einbezogen. Und so hatten die Schüler Gelegenheit, ihr Schulhaus Ast auch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Die Kinder starteten in den darauffolgenden beiden Schulstunden eine Lese-Schulhaus-Rallye. An verschiedenen Stationen im Schulhaus konnte jeder in seinem eigenen Buch lesen, wobei an den einzelnen Stationen eine fast gespenstische Ruhe einzog, weil jede der „Leseratten“ von seinen eigenen Lese-Fantasien gefangen genommen wurde.

Aber viel selber lesen kann auch anstrengend sein. Daher kam für die Schulkinder nun der entspanntere Teil des Tages. Zuerst wurde im Klassenverband ein anderes Lese- Medium vorgestellt – das Hörbuch. Auf unterschiedlichste Weise setzen sich die Kinder nun mit diesem Medium auseinander. Zum Abschluss des Tages trafen sich dann alle Schüler in der Aula und spielten in Gruppen ein Spiel rund um das Lesen, Bücher und Bewegung.

Dass dieser Tag den Kindern sowohl in Ast als auch in Kronwinkl sichtlich Spaß gemacht hat, zeigten ihre Kommentare: „Es hat riesig Spaß gemacht!“, „Das war ein toller Tag!“ oder auch „Wann machen wir das wieder?“

 


Klassik für Kinder – Besuch der Sinfonietta 2019

 Seit vielen Jahren besucht die Grundschule Kronwinkl die Kinderkonzerte der Sinfonietta in Essenbach. Heuer war es am 17. und 18.Oktober 2019 wieder soweit. Alle Klassen der 1. bis 6. Jahrgangsstufe konnten in einem 45minütigem Konzert Ausschnitte aus der 7. Sinfonie Ludwig van Beethovens hören. Im Unterricht wurden sie bereits mit dem berühmten Komponisten, der als Musikgenie mit Dickschädel und Hörrohr in die Geschichte einging, vertraut gemacht. Es ist kaum vorstellbar, wie der Komponist Ludwig van Beethoven trotz seiner Taubheit so wunderbare Musik schreiben konnte: Er hörte die Töne und Melodien nur in seinem Kopf. Beethoven hat unglaublich viele Stücke geschrieben, die sehr berühmt geworden sind. Beethoven wurde aber als Erwachsener auch für etwas anderes berühmt, für seine ungewöhnlich ungezügelten Verhaltensweisen: Packte ihn die Wut, brüllte er herum, wie ein Löwe. Berührten Töne seine Seele ganz besonders, bekam er eine Gänsehaut und dicke Tränen kullerten über seine Wangen. Mit der 7. Sinfonie Beethovens stellte die Sinfonietta im Vorfeld des 250. Geburtstages den "Feuerkopf" Ludwig van Beethoven und seine dahinstürmende Musik ins Zentrum des Konzertes. Der bekannte Bariton Peter Tilch alias Professor Fritz erklärte anschaulich und kindgerecht alle Instrumente und wie ein großes Streichorchester aufgebaut ist, dass man sich als Musiker den Platz im Orchester nicht einfach aussuchen darf und dass alle Musiker bereits seit jungen Jahren täglich mehrere Stunden mit ihrem Instrument üben mussten, um in einer Sinfonie mitspielen zu dürfen. Die Reinigungskraft des Professors platzte in die Orchesterprobe und sorgte mit ihren Fragen für Kurzweil und vergnügliche Momente, sodass es selbst den jungen Zuhörern möglich war, mit Spaß und Interesse den Ablauf zu verfolgen. Beeindruckt waren alle, als die Bläserklasse der Musikschule auf die Bühne kam und „Freude schöner Götterfunken“ spielte. Da ließen sich die Kinder nicht lange bitten und sangen kräftig mit. Am Ende des Konzertes gab es kräftigen Applaus für alle Musiker, die den Schülern die klassische Musik so einfühlsam näher gebracht hatten.

 

Eva Dotzler



Schüler zeigen große Einsatzbereitschaft an ihrer Schule

Die 1. Schulversammlung an der GMS Kronwinkl

Im Rahmen der 1. Schulversammlung an der GMS Kronwinkl informierten Schüler über Projekte, die an ihrer Schule laufen und über Aufgaben, die sie freiwillig an ihrer Schule wahrnehmen. Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer zeigte sich erfreut und beeindruckt, über das große Engagement der Schülerschaft.

Kürzlich fand an der Grund-und Mittelschule Kronwinkl die erste Schulversammlung mit allen Klassen in der Turnhalle in Kronwinkl statt. Dazu wurden die Klassen 4-9 vom Schulstandort Ast mit Bussen nach Kronwinkl gefahren. Organisiert und geleitet wurde die Schulversammlung von der Konrektorin Frau Kübler, die zunächst die Schüler, Lehrer und Herrn Schulamtsdirektor Pfeffer herzlich im Namen der Schulleitung begrüßte.

„Ein toleranter und menschenfreundlicher Umgang miteinander ist ein grundsätzliches Ziel an unserer Grund-und Mittelschule. So ist es wichtig, dass wir alle über die Projekte, die an unserer Schule passieren und über die Funktionen, die viele Schüler an unserer Schule inne haben, informiert sind“, führte die Konrektorin aus.

Zuerst bat sie den Schulleiter Herrn Peter Lang und zwei Schüler aus der Klasse 3b auf die Bühne. Rektor Lang interviewte die Schüler über ihr Projekt „Nicht mit uns“, an dem sich die drei dritten Klassen beteiligt hatten. „Man darf Fremden nicht einfach alle möglichen Daten von sich sagen“, erklärte Leni. „Wir haben sogar die sogenannte Tigerkralle, einen speziellen Handgriff gezeigt bekommen, damit wir uns im Ernstfall verteidigen können, erzählte Luis begeistert.

Als nächstes kamen die acht Schulsanitäter aus der 7. Klasse zur Sprache. „Du erkennst uns an unserer gelben Weste“, erklärten sie. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass sie unter fachkundiger Anleitung von Herrn Zollitsch-seines Zeichens Lehrer und zugleich Sanitätsausbilder bei den Maltesern- die lebensrettenden Sofortmaßnahmen erlernt haben, z.B. das Anlegen eines Druckverbandes, einen Notruf absetzen und vieles mehr. Falls sich jemand in der Schule verletzt, helfen sie sofort und übernehmen die Erste Hilfe oder bei schweren Verletzungen die Erstversorgung eines Verletzten bis der Rettungsdienst kommt. Die Schulsanitäter führten eindrucksvoll die Überprüfung der Vitalfunktionen, die „Seitenlage“ an einem Verletzten vor und erklärten nebenbei, dass man heutzutage nur noch von der „Seitenlage“ und nicht mehr von der „stabilen Seitenlage“ spricht.

Auf die Schulsanitäter folgten die sechs Pausenordner aus der 9. Klasse. Man erkennt sie an der roten Armbinde. Sie sorgen in der Pause dafür, dass alle Schüler die Regeln, die in der Hausordnung festgelegt sind, einhalten.

Ein weiterer Programmpunkt waren die drei Schülersprecher und die Verbindungslehrerin Frau Besl. „Zusammen mit unserer Verbindungslehrerin und der Schulleitung wollen wir unsere Schule noch schöner machen, damit sich alle wohlfühlen“, sagte Killian Sollereder, der sich als erster Schülersprecher vorstellte. Auch stellten sich Anthony Kollie als zweiter Schülersprecher, Julia Orthum als dritte Schülersprecherin und Fau Besl als Vertrauenslehrerin dem Plenum vor und wiesen schon auf die von ihnen geplante und organisierte Faschingsfeier hin, die 2018 starten soll und auf die sich schon jetzt alle freuen.

Im Anschluss daran präsentierten sich die 26 Schulbus-und Schülerlotsen. „Wir sorgen dafür, dass jeder Schüler von uns sicher mit dem Bus zur Schule und von der Schule wieder nach Hause kommt. Außerdem erläuterten sie Regeln, an die sich aufgrund der Sicherheit alle Schüler halten sollen.

Als letzten Programmpunkt zogen die Streitschlichter die Aufmerksamkeit der gesamten Schule auf sich. „Im Schulalltag gibt es ab und zu Streit und Konflikte. Wir sind dazu ausgebildet worden, Streitigkeiten einvernehmlich mit einer Schlichtung zu lösen“, erzählte Vanessa, eine der Streitschlichterinnen. Die Streitschlichter spielten dann eine Streitschlichtung vor, um einmal allen zu zeigen wie sie arbeiten. Jeder darf sich nämlich gerne an sie wenden und um Hilfe bitten, wenn er Streit mit einer Person aus der Schulfamilie hat. „An unserer Schule wird, wie wir gesehen haben, das Mittel der Kommunikation zur Vermeidung und Lösung von Konflikten vermittelt“, stellte Frau Kübler abschließend fest.

Sie dankte allen Schülern, die durch ihre Ausübung von wichtigen Ämtern das Schulleben an der Grund-und Mittelschule aktiv mitgestalten und bereichern. Ebenso ermahnte sie die Schüler auf ihre Mitschüler zu hören, wenn sie ihre Funktionen als Schülerlotse oder Pausenordner ausüben und ermutigte sie, sich bei Verletzungen an die Schulsanitäter, bei Konflikten an die Streitschlichter und Frau Besl und bei Ideen sich an ihre Schülersprecher zu wenden.

Die letzten Worte gehörten Herrn Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer, der sich bei Frau Konrektorin Kübler für die gelungene Veranstaltung bedankte und nochmals das außerordentliche Engagement der Schüler lobend hervorhob.